Stabilisierung und Weiterentwicklung

Der 1. FFC Frankfurt verfolgt in der am Sonntag beginnenden zweiten Saisonhälfte eine klare Zielsetzung

Nach einer intensiven ersten Saisonhälfte nutzten die Spielerinnen des 1. FFC Frankfurt die rund dreiwöchige Winterpause, um sich von den körperlichen Belastungen der letzten Monate zu erholen. Insbesondere die Nationalspielerinnen im FFC-Trikot, die bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro dabei waren, hatten durch den eng getakteten Spielplan im Jahr 2016 kaum Erholungsphasen. Am 9. Januar 2017 startete das Team von Cheftrainer Matt Ross mit der Vorbereitung auf die Rückrunde in der Allianz Frauen-Bundesliga, die am kommenden Sonntag, dem 19. Februar 2017, 11.00 Uhr, mit einem Auswärtsspiel gegen den Aufsteiger Borussia Mönchengladbach beginnt. Eine Woche später, am 26. Februar 2017, 17.00 Uhr, steigt dann der ewig junge Klassiker im Stadion am Brentanobad, wenn der 1. FFC Turbine Potsdam beim 1. FFC Frankfurt zu Gast ist. Das Kräftemessen zwischen den aktuell sechstplatzierten Frankfurterinnen und dem Tabellenführer der Allianz Frauen-Bundesliga wird live auf Sport1 und DFB-TV übertragen. Die Ehrengastliste führt der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier an.

Zur Halbzeit in der Allianz Frauen-Bundesliga rangiert der 1. FFC Frankfurt auf dem sechsten Tabellenplatz. Der Abstand zum drittplatzierten Deutschen Meister FC Bayern München beträgt sechs Punkte, der viertplatzierte SC Freiburg liegt vier Punkte vor dem FFC. Tabellenführer mit vier Zählern Vorsprung auf den VfL Wolfsburg ist - etwas überraschend - der 1. FFC Turbine Potsdam, der die Saison 2015/16 nur als Siebter abschloss. Mit 16 von 18 möglichen Punkten ist der 1. FFC Frankfurt die zweitbeste Heim-Mannschaft der Liga, nur die Partie gegen die SGS Essen (2:2) konnte in der Hinrunde nicht gewonnen werden. Gegen vier der fünf besser platzierten Teams spielt der 1. FFC Frankfurt in der Rückrunde zu Hause. Dabei stehen bereits jetzt zwei TV-Live-Spiele fest: Neben dem Klassiker gegen Potsdam wird auch das Heimspiel gegen den SC Freiburg am Montag, dem 27. März 2017, 20.00 Uhr, live auf Sport1 und DFB-TV zu sehen sein. Über eine mögliche Live-Übertragung der Partien gegen den VfL Wolfsburg und den FC Bayern München ist noch nicht entschieden worden.

Eine anspruchsvolle Herausforderung wartet auch im Viertelfinale des DFB-Pokals auf den neunmaligen Titelträger: Nach Siegen beim Hegauer FV (2:0) und gegen die SGS Essen (3:2) gastiert der 1. FFC Frankfurt am Mittwoch, dem 15. März 2017, beim SC Freiburg. Beim 0:0 in der Allianz Frauen-Bundesliga am 1. Oktober 2016 zeigte der FFC eine seiner besten Leistungen im bisherigen Saisonverlauf. Die Anstoßzeit der Pokal-Neuauflage dieser Begegnung wird in den nächsten Tagen - nach erfolgter Abstimmung der Vereine - durch den DFB veröffentlicht.

FFC-Cheftrainer Matt Ross: „Wir haben bereits in der ersten Saisonhälfte gezeigt, dass wir mit unserer neu formierten Mannschaft auf einem guten Weg sind. In der Rückrunde gilt es nun, die gezeigten Leistungen zu stabilisieren und uns als Team weiterzuentwickeln. Dazu gehört in erster Linie, unsere jungen Spielerinnen noch intensiver zu integrieren und ihnen mit Blick auf die nächste Spielzeit wertvolle Trainings- und Einsatzzeiten zu gewähren. Was unsere Ziele für die zweite Saisonhälfte betrifft, wollen wir unseren treuen Fans gerade zu Hause stabilere Leistungen zeigen. Mit einer fast optimalen Punktausbeute im Stadion am Brentanobad und Platz zwei im Ranking der besten Heimteams können wir zwar mehr als zufrieden sein, allerdings haben wir unser Potenzial nur phasenweise mit der erwünschten Konstanz auf den Platz gebracht. Dies gilt es zu ändern, schließlich werden wir in den anstehenden Heimspielen gegen die aktuellen Top-Klubs nur dann bestehen, wenn wir unser Leistungsvermögen zu hundert Prozent abrufen. Darüber hinaus gilt es, an die wirklich starken Auswärtsleistungen in Freiburg, Wolfsburg und München anzuknüpfen. Hier liegt der nächste Entwicklungsschritt darin, die Kompaktheit beizubehalten, aber mehr Torgefahr auszustrahlen. Dies ist auch der mögliche Schlüssel, um im DFB-Pokal-Viertelfinale beim SC Freiburg zu bestehen. Es wäre eine tolle Sache, auch diese Hürde zu überspringen und ins Halbfinale einzuziehen! Jetzt freuen wir uns aber erst einmal darauf, dass es in der Liga endlich wieder um Punkte geht!“

FFC-Manager Siegfried Dietrich: „Nach einer wirklich interessanten Hinrunde, die gerade in der oberen Tabellenhälfte von einem engen Wettbewerb geprägt war, stehen wir nun vor dem Start in eine sicherlich ebenso spannende zweite Saisonhälfte. Als Sechster liegen wir derzeit ,nur’ vier Punkte hinter Platz vier und sechs Punkte hinter Platz drei - eine Ausgangsposition, die in den verbleibenden elf Punktspielen noch einige Optionen offenhält. Vier der fünf vor uns platzierten Mannschaften werden wir im heimischen Stadion am Brentanobad empfangen - äußerst anspruchsvolle Herausforderungen also für unser neu formiertes Team, in dem bereits in der Hinrunde einige junge Talente auf sich aufmerksam machen konnten. Den eingeleiteten Integrationsprozess werden wir in den kommenden Wochen und Monaten noch intensivieren, wobei wir zum einen unsere Ziele in der aktuellen Saison und parallel auch bereits die perspektivische Kaderplanung für die Spielzeit 2017/18 im Blick haben. Äußerst erfreulich ist die Tatsache, dass bereits zwei FFC-Rückrunden-Heimspiele als TV-Live-Spiele auf Sport1 und DFB-TV fixiert wurden - wobei die Top-Spiele gegen die Champions-League-Teilnehmer aus München und Wolfsburg noch hinzukommen können. Daneben unterstreicht die aktuelle Auswertung der Mediadaten, dass der 1. FFC Frankfurt als jahrelanger Vorreiter im deutschen Vereinsfrauenfußball weiterhin zu den Top-Marken der Sportart gehört. Nun gilt es, sich auch sportlich wieder ,step by step’ nach oben zu orientieren - mit der nötigen Geduld und einer klaren Philosophie!“

(Bild: Carlotta Erler) 

13.02.2017
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