Knockout in der Nachspielzeit

Der 1. FFC Frankfurt II verliert unglücklich zu Hause gegen Bundesliga-Absteiger Borussia Mönchengladbach

Mit viel Pech  verlor der 1. FFC Frankfurt zum Ende seiner englischen Woche am 13. Spieltag der Saison 2019/20 in der 2. Frauen-Bundesliga seine Partie am ersten Advent zu Hause gegen den Bundesliga-Absteiger Borussia Mönchengladbach durch ein Gegentor in der Nachspielzeit 2:3 (1:1).

Der Favorit aus dem Rheinland, der in der vergangenen Saison mit nur einem Punkt und mehr als 100 Gegentoren aus der höchsten deutschen Spielklasse abgestiegen war, übte von Anpfiff an Druck auf die Frankfurterinnen aus und zwangen den FFC II in den ersten zehn Minuten in die Defensive. Auch wenn sich das Team von Trainerin Kim Kulig anschließend etwas befreien konnte, hatte Gladbach die erste Chance im Spiel: Kim Everaerts versuchte eine Flanke zu verwerten, Madeleine Steck konnte allerdings klären (18.). Doch nur kurz darauf konnte keine FFC-II-Akteurin mehr den Ball wegschlagen, Sandra Starmanns überlief die Abwehr und köpfte zur verdienten Gästeführung ein (21.). Die Partie wurde nun offener geführt, Mai Hirata schloss aus der Drehung ab (25.), bevor Margarita Gidion nach einem gut getimten Schnittstellenpass von Alex Emmerling frei vor dem Tor den Ball in die lange Ecke zum Ausgleich einschob (27.). Weitere Chancen vor der Pause hatte allerdings nur noch die Borussia, doch weder die Eckbälle (33., 33. und 39.) noch Starmanns (37.) oder Emily Evels‘ Versuch (40.) waren präzise genug, sodass es mit dem 1:1 in die Kabinen ging.

Nach Wiederanpfiff entwickelte sich ein kämpferisch attraktives und offenes Zweitligaduell, bei dem beide Mannschaften zu Möglichkeiten kamen: Amber van Heeswijk eröffnete die zweite Hälfte mit einem Torschuss, den Karla Erichsen im FFC-Kasten hielt (51.), Alex Emmerling nahm eine Flanke von Valentina Limani von der Strafraumkante, scheiterte aber ebenfalls an der Keeperin, bevor FFC-Offensivkraft Celine Karich nach einem Doppelpass mit der FFC-Torschützin Gidion den Ball nur knapp verzog (59.). Nun erarbeiteten sich die Borussia-Frauen wieder vermehrt Offensivszenen und kamen durch Jana Kaiser (62.) und Emily Evels (64.) zu Torgelegenheiten, bis die zweifache jordanische Nationalspielerin Sarah Abu Sabbah nach einem Angriff die Kugel nur noch ins FFC-Tor zur erneuten Führung einschieben musste (65.). Es hätte sogar noch ärger kommen können, als Julia Koj zum Elfmeter antrat, Erichsen diesen aber parieren konnte (69.). Die FFC-II-Keeperin rettete wenige Minuten später mit einer guten Parade erneut (72.). Doch die Hessinnen kämpften sich zurück und belohnten sich für ihre Anstrengungen: Verteidigerin Sophie Trepohl köpfte nach einem Freistoß Borussia-Torfrau Claudia Hoffmann zuerst an und verwertete anschließend im zweiten Versuch den Ball zum 2:2 (73.). Nun wollten beide Teams den Sieg unbedingt, es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch: Gladbach verbuchte einen Pfostentreffer für sich (85.), Gidions Freistoßflanke konnte abgefangen werden (87.). Aber die Gladbacherinnen hatten das Matchglück auf ihrer Seite, als Sabbah eine Flanke in der Nachspielzeit zum glücklichen Sieg verwerten konnte (90.+1). „Spielerisch und kämpferisch war die Leistung gut gegen eine starke Gladbacher Mannschaft. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Das Gegentor in der Nachspielzeit ist umso ärgerlicher. Jetzt gilt es, für das letzte Spiel alle Kräfte zu mobilisieren, um gegen den FC Bayern München am kommenden Sonntag Punkte zu holen“, erklärte Kim Kulig.

Die Frankfurter Zweitvertretung spielt im letzten Spiel vor der Winterpause am kommenden Sonntag, dem 8. Dezember, gegen den FC Bayern München II. Zu Hause auf dem Kunstrasen am Stadion am Brentanobad will das auf Platz 14 mit zehn Punkten stehende Team von Kim Kulig um 11.00 Uhr etwas Zählbares einfahren, um nach oben in der Tabelle zu klettern und bestmöglich sogar mit einem Dreier die Abstiegsränge verlassen zu können.

1. FFC Frankfurt II: Erichsen – Walaschewski, Steck, Trepohl, Engel – Gidion, Emmerling (80. Schulz), Hirata, Berg – Limani (89. Seiler), Karich (65. Springer)

(Foto: Carlotta Erler)

02.12.2019
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