"Kleinigkeiten können entscheiden"

Der 1. FFC Frankfurt will beim TV-Spiel am kommenden Sonntag gegen Turbine Potsdam punkten

Nach dem 1:0-Auswärtserfolg beim Nachholspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim am
vergangenen Sonntag will der 1. FFC Frankfurt auch im zweiten Pflichtspiel 2019 – dem Klassiker des deutschen Frauenfußballs – punkten. Zu Gast im Stadion am Brentanobad am 14. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga ist der 1. FFC Turbine Potsdam. Anstoß der Partie, die live auf Magenta Sport übertragen wird, ist um 13.00 Uhr. Die Frankfurterinnen stehen nach 13 Spielen mit 20 Punkten auf dem sechsten Rang, der Rivale aus Brandenburg hat sieben Zähler mehr auf dem Konto und ist Tabellendritter der Liga.

Turbine Potsdam belegte in der abgelaufenen Saison am Ende Platz vier. Das Team von Trainer Matthias Rudolph wurde in seiner Geschichte sechs Mal gesamtdeutscher Meister. Wie der siebenfache deutsche Champion vom Main startete auch Potsdam mit einem Sieg in seinem Nachholspiel – 3:2 über den SC Sand – erfolgreich ins neue Jahr.

Wettbewerbsübergreifend stehen sich die Traditionsvereine bereits zum 54. Mal gegenüber – die Bilanz ist relativ ausgeglichen: Der viermalige Champions-League-Sieger vom Main behielt 23 Mal die Oberhand, das Team aus der brandenburgischen Landeshauptstadt einmal weniger, bei acht Unentschieden. Im Hinspiel am dritten Spieltag dieser Saison verlor der FFC zwar auswärts 1:3, war aber lange Zeit das bessere Team, dem lediglich die Effektivität abhanden gekommen war. Das Frankfurter Tor zum zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer erzielte Tanja Pawollek.

Fehlen werden dem 1. FFC Frankfurt weiterhin Lea Schneider sowie Theresa Panfil, die behutsam an die Mannschaft herangeführt wird.

Am 14. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga können sich die Fans nach der Übertragung des Klassikers zwischen dem FFC und Turbine Potsdam auch noch auf einen zweiten Kracher freuen: Am Sonntag, dem 17. Februar, streamen Magenta Sport sowie DFB-TV um 15.00 Uhr das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern München und dem VfL Wolfsburg. 

FFC-Cheftrainer Niko Arnautis: „Wir haben bei unserem 1:0-Sieg in der Nachholpartie bei der TSG 1899 Hoffenheim am vergangenen Sonntag gesehen, dass sich die Mannschaft reifer als im Hinspiel präsentiert und sich gut weiterentwickelt hat. Und auch wenn Hoffenheim ein paar gute Momente hatte, und uns im Spiel nach vorne ein bisschen Präzision gefehlt hat, bin ich zufrieden mit unserem Auftritt, der durch unsere Lauffreude und Mentalität geprägt wurde. Für unser Heimspiel am Sonntag gegen Turbine Potsdam müssen wir diese Attribute beibehalten, wir wissen aber auch, dass wir noch besser Fußball spielen können. Am dritten Spieltag in Potsdam haben wir gezeigt, dass wir mithalten können. Damals haben wir mit einem klasse Auftritt überzeugt, standen aber am Ende mit leeren Händen da, weil wir anders als Turbine nicht effektiv waren. Am kommenden Sonntag müssen wir präziser spielen und eiskalt vor dem Tor agieren. Denn das Team von Matthias Rudolph spielt eine super Saison und schielt zu Recht mit seinem sehr guten Kader Richtung Qualifikation zur UEFA Women’s Champions League. Die Mannschaft spielt einen schnellen Fußball – dem unserer von der Idee her teilweise ähnelt – und verfügt über erfahrene Spielerinnen, weshalb sie zu den absoluten Topteams der Allianz Frauen-Bundesliga gehört! Wir sind aber keineswegs chancenlos und können selbstbewusst auftreten – gerade mit der Unterstützung unserer zahlreichen Fans –, die Partie ist schon immer ein Klassiker, bei dem auch am Sonntag Kleinigkeiten entscheiden können. Ich freue mich auf eine attraktive Fußball-Begegnung!“    

FFC-Manager Siegfried Dietrich: „Ein Spiel gegen Potsdam ist für uns immer eine besondere Begegnung, ein Klassiker und Highlight, egal in welchem Wettbewerb – gegen keine andere Mannschaft haben wir so viele Duelle auf dem Rasen ausgetragen wie gegen unseren Rivalen aus Brandenburg. Im Hinspiel hatten wir eine starke Leistung gezeigt, aber beim 1:3 war Fortuna nicht auf unserer Seite. Und auch wenn beide Mannschaften momentan nicht um die Meisterschaft kämpfen, ist das aktuelle Team von Turbinen-Trainer Matthias Rudolph keineswegs zu unterschätzen: Potsdam hat eine starke Mannschaft, die vollkommen zu Recht auf Platz drei hinter dem Spitzenduo aus Wolfsburg und Bayern steht. Unser Team sollte sich nicht verstecken, und wenn sie am?Sonntag mit einer ähnlich starken kämpferischen Leistung  wie in unserer Nachholpartie gegen Hoffenheim aufläuft, ist für uns etwas Zählbares drin!“

(Foto: Carlotta Erler)

14.02.2019
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