Hausaufgaben erledigen

Am Sonntag gastiert der Tabellenführer VfL Wolfsburg beim deutschen Rekordmeister 1. FFC Frankfurt

Nach der 0:3-Auswärtsniederlage beim SC Sand am vergangenen Wochenende steht für den 1. FFC Frankfurt ein Heimspiel in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga auf dem Programm: Am Sonntag, dem 20. Oktober, empfängt der deutsche Rekordmeister am 7. Spieltag der Saison 2019/20 den amtierenden Doublegewinner VfL Wolfsburg. Angepfiffen wird das Spiel im Stadion am Brentanobad um 14.00 Uhr. Noch ohne Punktverlust und mit erst zwei Gegentoren thronen die Wölfinnen an der Tabellenspitze, während die Frankfurterinnen aktuell mit zwölf Punkten auf dem fünften Rang liegen.

Gästetrainer Stephan Lerch und seine Mannschaft waren bereits fünf Mal Deutscher Meister, zuletzt feierte Wolfsburg zwischen 2017 und 2019 drei Titel in Folge. In dieser Spielzeit liegt das Team aus Niedersachsen mit seinem internationalen Kader ebenfalls auf Erfolgskurs, gewann alle seine Spiele, am vergangenen Spieltag schlug der VfL den Aufsteiger 1. FC Köln auswärts 5:0. Im UEFA-Women’s-Champions-League-Achtelfinalhinspiel unter der Woche besiegte Wolfsburg den niederländischen Vertreter FC Twente Enschede 6:0 (2:0).

Beide Erfolgsmannschaften standen sich bereits in 35 Begegnungen gegenüber, davon fanden 30 Duelle in der Liga statt. Die Bilanz ist relativ ausgeglichen, zwölf Partien entschied der FFC für sich, 14 der VfL und vier endeten unentschieden. In der vergangenen Spielzeit verlor der siebenfache Deutsche Meister vom Main 0:3 und zum Rückrundenauftakt zu Hause 2:6. Die beiden FFC-Treffer erzielten Tanja Pawollek und Laura Freigang. Die Hessinnen waren zum damaligen Zeitpunkt der Saison das erste Team, das Wolfsburg zwei Gegentore einschenkte.

Während Saskia Matheis, Theresa Panfil und Lea Schneider weiterhin verletzt ausfallen, stehen dem FFC wieder Alex Emmerling, Selina Ostermeier sowie Letícia Santos zur Verfügung.

Zwei Spiele der FLYERALARM Frauen-Bundesliga werden live im TV und Stream zu sehen sein: Bayer 04 Leverkusen und die TSG 1899 Hoffenheim eröffnen den 7. Spieltag am Freitag, dem 18. Oktober, um 19.15 Uhr bei Eurosport sowie online bei Magenta Sport. Der Streamingdienst Magenta Sport wird zudem am Sonntag, dem 20. Oktober, die Partie FC Bayern München gegen den 1. FFC Turbine Potsdam zeigen. Anstoß ist um 14.00 Uhr.

FFC-Cheftrainer Niko Arnautis: „Auch in der Nachbetrachtung haben wir beim SC Sand keine schlechte Leistung gezeigt, es nur in der einen oder anderen Situation verpasst, Tore zu schießen – das Ergebnis entsprach nicht dem Spielverlauf. Trotzdem können wir natürlich nicht zufrieden sein, wir haben aber nach einer Analyse schnell einen Haken drangemacht, um den Fokus auf unsere Aufgabe gegen den VfL Wolfsburg zu legen. Das Spiel ist eine andere Angelegenheit, wir sind Außenseiter. Für mich hat die Elf meines Kollegen Stephan Lerch neben Lyon den besten Kader und zählt nicht nur in Deutschland zu den ganz großen Favoriten, sondern auch in der Champions League. Die Wölfinnen sind extrem eingespielt und agieren seit Jahren – auf allen Ebenen – konstant gut, die zahlreichen Trophäen zeugen von ihrer hervorragenden Arbeit. Die Spielerinnen aus der Autostadt haben ihre Stärken gerade im Spiel nach vorne. Wir müssen verhindern, dass sie viele Räume geboten bekommen, indem wir kompakt stehen, und in erster Linie auf uns schauen, unsere Qualitäten auf dem Platzumsetzen, uns mannschaftlich geschlossen zeigen, viel laufen und mit Herz agieren. Das sind unsere Hausaufgaben, die wir erledigen müssen. Nur, wenn uns das gelingt, können wir im Idealfall etwas mitnehmen – ich glaube nämlich nicht, dass der Meister alle seine 22 Spiele gewinnen wird und denke schon, dass Wolfsburg an der einen oder anderen Stelle gegen motiviert und stark auftretende Mannschaften Punkte lassen könnte. Genau dafür treten wir an, um das erste Team zu sein, das den VfL ergebnistechnisch ärgert und für eine Überraschung sorgen kann!“

FFC-Manager Siegfried Dietrich: „Es war wirklich schade, dass wir nach dem durchaus sehr erfolgreichen Saisonstart durch unsere 0:3-Niederlage beim SC Sand nicht nachlegen konnten und es versäumt haben, trotz Überlegenheit und zahlreichen Chancen unsere Ausgangsposition im vorderen Tabellendrittel zu festigen! Letztlich gilt es für unser junges und sehr talentiertes Team, auch aus solchen Niederlagen zu lernen, die richtigen Lehren zu ziehen und kontinuierlich weiterzuarbeiten! Zeigen können wir das gegen den VfL Wolfsburg: Dass unser Gegner am Sonntag mit seinem auf allen Positionen hochkarätig besetzten Kader in der Liga das Maß aller Dinge ist, ist hinlänglich bekannt. Trotzdem wollen wir – gerade in unserem heimischen Stadion am Brentanobad mit unseren tollen Fans im Rücken – beweisen, dass unsere Mannschaft den Favoriten mit einem leidenschaftlich-engagierten Auftritt und etwas Spielglück ärgern kann!“

(Foto: A2Bildagentur)

17.10.2019
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