Am Adventssonntag im Breisgau

Der 1. FFC Frankfurt will am Sonntag beim SC Freiburg zum Hinrunden-Ausklang dreifach punkten

Am elften Spieltag – dem letzten der Hinrunde – der FLYERALARM Frauen-Bundesliga-Saison 2019/20 spielt der 1. FFC Frankfurt auswärts beim SC Freiburg. Angestoßen im Möslestadion wird die Partie am Sonntag, dem 1. Dezember, um 14.00 Uhr. Durch das 2:2-Remis des deutschen Rekordmeisters am vergangenen Spieltag zu Hause gegen den Tabellenzweiten TSG 1899 Hoffenheim steht das Team von Cheftrainer Niko Arnautis mit 17 Punkten auf Rang fünf. Die Gastgeberinnen aus dem Breisgau stehen drei Plätze dahinter mit 13 Zählern.

Der diesjährige Pokalfinalist Freiburg – 0:1 im Finale gegen den VfL Wolfsburg – wird seit Saisonbeginn von Daniel Kraus trainiert. Mit dem ehemaligen Essener Coach spielen die Breisgauerinnen bislang eine wechselhafte Saison: Am vierten Spieltag gab es den ersten Dreier (1:0 beim MSV Duisburg) und nach einer Siegesserie im Oktober mit drei hintereinander gewonnenen Partien musste der SC in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga zuletzt zwei hohe Niederlagen einstecken; dem 0:8 im heimischen Möslestadion gegen Spitzenreiter VfL Wolfsburg folgte vergangenes Wochenende ein 0:5 bei der SGS Essen. Auch im DFB-Pokal schieden die Freiburgerinnen nach einem knappen 2:3 gegen Turbine Potsdam im Achtelfinale aus.

Der siebenfache Deutsche Meister vom Main und Freiburg trafen bereits 42 Mal aufeinander, davon entfallen 36 Begegnungen auf die Liga, von denen der FFC 23 gewinnen konnte, sechs Remis spielte und sieben Niederlagen einstecken musste. In der abgelaufenen Spielzeit 2018/19 konnten die Hessinnen vier Punkte für sich verbuchen. Im Hinspiel gewann der FFC auswärts nach einem intensiven Schlagabtausch 4:3, das Rückspiel endete im Stadion am Brentanobad 0:0 unentschieden.

Aufgrund von Verletzungen nicht mit nach Freiburg reisen können Saskia Matheis und Lea Schneider. Ob Shekiera Martinez zur Verfügung steht, entscheidet sich kurzfristig.

Den Spieltag eröffnen am Freitag, dem 29. November, um 19.15 Uhr Bayer 04 Leverkusen und der VfL Wolfsburg. Diese Partie zeigen Eurosport und Magenta Sport. Zwei Tage später streamt Magenta Sport zudem die Begegnung zwischen dem FC Bayern München und der SGS Essen. Anstoß ist am Sonntag um 14.00 Uhr.

FFC-Cheftrainer Niko Arnautis: „Der SC Freiburg ist – ähnlich wie wir – insgesamt gut aufgestellt und hat einige große Talente im U-Bereich der DFB-Teams und auch schon etablierte A-Nationalspielerinnen wie beispielsweise Klara Bühl oder Merle Frohms, aber auch anderer Nationen, in seinen Reihen. Nach einigen Niederlagen zu Saisonbeginn ist der SC meiner Ansicht nach mit seinem neuen Trainer Daniel Kraus und einigen Ab- und Neuzugängen immer besser in die Spielzeit reingekommen, hat aber trotzdem noch Potenzial nach oben, was die beiden letzten Partien in der Liga zeigen. Ich erwarte am kommenden Sonntag wie bereits in den vergangenen Jahren ein offenes Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Tagesform und Kleinigkeiten entscheiden können. Wir müssen alles reinhauen, an unsere Leistungsgrenze gehen, unsere Qualitäten auf den Platz bringen und einen sehr guten Auftritt hinlegen; ansonsten wird es schwer, im Breisgau etwas zu holen – doch genau das ist unser Ziel!“

FFC-Manager Siegfried Dietrich: „Unsere Mannschaft hat am vergangenen Freitag vor heimischem Publikum gegen eine starke TSG 1899 Hoffenheim einen klasse Auftritt in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga hingelegt, auch wenn es am Ende mit dem 2:2 nicht ganz zu einem Sieg gereicht hat. Der SC Freiburg ist – trotz seiner momentanen Tabellenplatzierung und einiger Niederlagen im bisherigen Saisonverlauf – ein keinesfalls zu unterschätzender Gegner, sondern hat viele starke Spielerinnen mit sowohl Talent als auch Erfahrung in seinen Reihen. Wir müssen im Breisgau eine ähnliche Performance wie gegen Hoffenheim an den Tag legen, kämpferisch und läuferisch das Maximum an Leidenschaft abrufen und spielerisch gut agieren, um gegen den SC etwas Zählbares mit nach Hause nehmen zu können. Es wäre natürlich klasse, wenn wir mit weiteren Punkten die Vorjahres-Hinrunde mit 17 Punkten toppen würden und sich die tolle Entwicklung unserer Mannschaft auch in der Statistik widerspiegelt.“

(Foto: Carlotta Erler)

28.11.2019
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