Dem Spielverlauf nicht entsprechend

Der 1. FFC Frankfurt verliert erstmals in dieser Saison in der Höhe deutlich - mit 0:5 gegen den SV Meppen

Der 1. FFC Frankfurt II kassiert zu Hause erstmals in dieser Saison eine in der Höhe deutliche Niederlage in der 2. Frauen-Bundesliga und verliert 0:5 (0:2) gegen den SV Meppen. Damit verbleibt der FFC II zwar weiterhin auf dem vorletzten und Abstiegsplatz 13, hat aber nur vier Punkte Rückstand zum rettenden Ufer und somit noch alle Chancen auf den Klassenerhalt.

Das Unternehmen „Dreier sichern“ bekam am Sonntagvormittag früh einen Dämpfer, denn bereits nach vier gespielten Minuten führten die Gäste durch einen unhaltbaren Fernschuss aus 20 Metern in den Winkel von Jalila Dalaf. Die Frankfurterinnen zeigten sich in Folge aber keineswegs geschockt, sondern antworteten mit Offensivaktionen und kamen zu aussichtsreichen Chancen durch Fabienne Walaschewski (6.), Caroline Krawczyk (7.) und Sophie Trepohl per Kopf (8.). Doch auch gegen den Meppener Aufstiegsaspiranten zeigte sich die große Schwäche des FFC II – zu wenige Tor zu erzielen und zu selten mit Effektivität zu glänzen, um die eigenen guten Auftritte zu belohnen.  In Folge gab es wenige Torabschlüsse, die Zuschauer sahen am Stadion am Brentanobad eine ausgeglichene Partie; erst erneut Walaschewski (18.) und Valentina Limanis Pfostenschuss verdeutlichten, dass ein Unentschieden zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient gewesen wäre (19.). Jedoch in der Schlussviertelstunde des ersten Durchgangs drehte Meppen einen Gang höher und blieb nicht nur durch Konter gefährlich: Die FFC-Defensive musste sich einer SV-Drangphase mit Schüssen von Elisa Senß (27. und 29.), Bianca Becker (30.), Linda Preuß (31.) sowie Dalaf erwehren (36. und 39.). Die FFCII-Akteurinnen kamen gehörig ins Schwitzen, verteidigten ihren Kasten aber mit Einsatz und der dazugehörigen Portion Glück – bis Trepohl den Ball ins eigene Tor lenkte und Meppen so das 2:0 noch vor der Pause ermöglichte (40.). „Wir bleiben nach dem frühen Rückstand dran und machen ein gutes Spiel, erarbeiten uns Chancen, verwerten diese aber leider nicht“, bemängelte Trainerin Kim Kulig.

Nach der Pause beruhigte sich das Spiel wieder, die erste halbwegs gefährliche Annäherung hatte der hessische Gastgeber, doch der eingewechselten Ena Taslidza versprang der Ball (52.). Noch sah es so aus, als könnte der FFC II im Heimspiel punkten, auch Caroline Krawczyk wurde in aussichtsreicher Position gerade noch geblockt (67.). Auf der anderen Seite entschied Preuß die Begegnung: Einen abgeprallten Schuss schob sie zum 3:0 ein (68.), nachdem der FFC II schwach verteidigt hatte. „Wir kommen gut aus der Pause und erarbeiten uns erneut einige Chancen, können diese aber nicht zum Anschlusstreffer nutzen. Stattdessen macht Meppen das 3:0 nach einem klasse Konter“, sagte Trainerin Kim Kulig, „das frustriert natürlich, aber die Mädels spielen weiter leidenschaftlich nach vorne und erarbeiten sich weitere Möglichkeiten, das ist positiv!“ Trotz zweier Versuche von Lisa Ebert (74.) und Taslidza (75.) und mit Leidenschaft sowie der passenden Einstellung beim FFC II spielte Meppen zu routiniert und abgezockt. Der Gast ließ nach Kontern das 4:0, durch Shiho Shimoyama (81.), und das 5:0 durch Jasmin Jabbes folgen (89.).

„Bei Meppen war dann jeder Schuss ein Treffer, wobei wir es Ihnen vor allem bei den letzten beiden Gegentreffern viel zu leicht gemacht haben!“, sagte Kulig: „Insgesamt gehört Meppen aus meiner Sicht zu den stärksten Teams der Liga, da sie sowohl körperliche als auch spielerische Klasse haben. Und wir wissen nach so einem Spiel, warum wir unten stehen.“ Sie hob hervor, dass ihre Spielerinnen viele Torchancen sich herausspielten sowie „unsere Mentalität, die uns sicherlich in den letzten Spielen weiterhelfen wird!“ Helfen sollte sie den Frankfurterinnen bereits am kommenden Ostersamstag, dem 20. April, erneut zu Hause um 17.00 Uhr gegen die TSG 1899 Hoffenheim II.

1. FFC Frankfurt II: Erichsen – von Drigalski, Trepohl, Walaschewski, Ostermeier – Engel (46. Hirata), Ebert, Czaplicki (83. Walter), Krawczyk – Limani, Berg (46. Taslidza)

(Foto: Carlotta Erler)

15.04.2019
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