Die FFC-Story

13 Jahre nach dem Gewinn des UEFA Women’s Cup 2002 hat der 1. FFC Frankfurt erneut den europäischen Fußball-Thron erklommen: In einem spannenden Champions-League-Finale 2015 setzte sich der Traditionsverein aus der Bankenmetropole vor den Augen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit 2:1 gegen den französischen Top-Klub Paris Saint-Germain durch. Einmal mehr war es den Vereinsverantwortlichen gelungen, eine Mannschaft zusammenzustellen, die sich im stärker werdenden nationalen und internationalen Wettbewerb erfolgreich behaupten konnte.

Mit nunmehr vier Triumphen in der europäischen Königsklasse, sieben Meistertiteln und neun DFB-Pokalerfolgen in den 18 Jahren seit seiner Gründung ist der 1. FFC Frankfurt nicht nur der erfolgreichste Frauen-Fußballverein Deutschlands und Europas, sondern genießt auch international höchstes Ansehen. Nicht zuletzt die dreimalige Weltfußballerin Birgit Prinz und viele andere verdiente Spielerinnen haben den guten Ruf des Klubs in den vergangenen Jahren mitgeprägt. Zu den prägenden FFC-Gesichtern des letzten Jahrzehnts zählt auch die zweimalige Welt- und Europameisterin Kerstin Garefrekes, die ihre Karriere nach der Saison 2015/16 beendet hat.

Nun gilt es, aus erfahrenen Leistungsträgerinnen und vielversprechenden Top-Talenten ein Team der Zukunft zusammenzustellen, das auch eines Tages wieder um Titel mitspielen kann. So hat der 1. FFC Frankfurt bereits einige Nachwuchsspielerinnen an die höchste deutsche Spielklasse herangeführt: Nicht weniger als fünf junge Talente aus der Zweitliga-Mannschaft feierten 2015/16 ihr Debüt in der Allianz Frauen-Bundesliga. Die U17 zählt als zweimaliger Süddeutscher Meister zu den Top-Teams der B-Juniorinnen-Bundesliga Süd und in den deutschen Nachwuchs-Nationalmannschaften kommen immer wieder Spielerinnen des 1. FFC Frankfurt bei EM- und WM-Turnieren zum Einsatz.

Seit 1973 wurde in Frankfurt zunächst unter dem Namen SG Praunheim Frauenfußball gespielt und 1990 gelang der Mannschaft um die damalige Spielführerin Monika Staab die Qualifikation zur neu gegründeten Bundesliga. Als Trainerin und Abteilungsleiterin führte Monika Staab gemeinsam mit dem früheren Eiskunstlauf-Promoter Siegfried Dietrich als Manager und Investor ab 1993/94 ein professionelles Konzept ein, das nicht nur den sportlichen, sondern auch den finanziellen und gesellschaftlichen Erfolg brachte. 1998, kurz nach der Einführung der eingleisigen Bundesliga, erfolgte die Verselbstständigung der Fußballfrauen und Neugründung als 1. FFC Frankfurt mit der Heimat im Frankfurter Stadion am Brentanobad. Im Trikot mit dem Logo des langjährigen Partners Commerzbank auf der Brust hat der einstige Stadtteil-Klub ab der Saison 2004/2005 seine einzigartige Erfolgsgeschichte fortgesetzt und erfreut sich seit der Jahrtausendwende nicht nur nationaler Beliebtheit: Auf Grund seiner Erfolge auf der europäischen Bühne sowie dank einer Reihe von internationalen Top-Spielerinnen, die das Commerzbank-Trikot trugen und tragen, verfügt der 1. FFC Frankfurt über Fans auf der ganzen Welt. Ohne Zweifel erstrahlen die beiden Jahre 2002 und 2008 mit dem jeweiligen Triple-Gewinn am deutlichsten am Erfolgshimmel. Bemerkenswert ist auch die Begeisterung, die der FFC auf seinem Siegeszug entfachte: Beim UEFA Women’s Cup-Finale 2008 gegen den schwedischen Meister Umeå IK strömten 27 640 Fans in die Frankfurter Commerzbank-Arena, um die Teams um Birgit Prinz und Marta zu sehen.

Seinerzeit ein Europarekord für Frauen-Vereinsmannschaften – und beim Champions-League-Finale 2012 im altehrwürdigen Münchner Olympiastadion waren es über 50.000 Zuschauer, viele tausend davon jahrelange FFC-Fans. Ein Rekord, der bis heute Gültigkeit hat! Auch das Champions-League-Endspiel 2015 fand vor einer großartigen Kulisse statt: Knapp 20.000 Frauenfußball-Fans im ausverkauften Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark sorgten für einen würdigen Rahmen beim vierten europäischen Triumph des 1. FFC Frankfurt.

Von Monika Staab bis Matt Ross: Die FFC-Trainer

Die Erfolgsgeschichte hängt dabei eng mit den handelnden Personen rund um den 1. FFC Frankfurt zusammen. Auf Monika Staab folgte zwischen 2004 und 2008 Dr. Hans-Jürgen Tritschoks als Trainer. Im Triple-Jahr 2008 übernahm Günter Wegmann ein schweres „Erbe“ und nachdem einige Spielerinnen ihre Karriere beendet hatten, andere wegen langwieriger Verletzungen nicht zur Verfügung standen, begann für den erfolgsverwöhnten Verein eine Zeit mit Höhen und Tiefen. Nach wenigen Spieltagen der Saison 2009/2010 wurde dem bis dahin tätigen Co-Trainer Sven Kahlert die sportliche Leitung übertragen. Mit dem DFB-Pokalsieg 2011 und der Vize-Meisterschaft 2010/2011 wurde dann durch das Verantwortlichen-Team um Manager Siegfried Dietrich, dem Vereinsvorsitzenden Bodo Adler und dem damaligen Chefcoach Sven Kahlert mit der Neuausrichtung begonnen. Die Endspiel-Teilnahmen 2012 in Köln sowie am Champions-League-Finale in München waren die „Hochs“ in dieser nicht ganz einfachen Zeit. Nach einem ernüchternden Saisonstart 2012/2013 übernahm Philipp Dahm von Sven Kahlert das Traineramt und dann, als man sich aufgrund der Resultate gezwungen sah, eine weitere Korrektur der sportlichen Verantwortlichkeit vorzunehmen, folgte Sascha Glass für fünf Spiele interimsweise. Ab Juli 2013 war Colin Bell als Cheftrainer für die Bundesliga-Mannschaft verantwortlich. Als erster ausländischer Trainer in der Geschichte des Wettbewerbs gewann der Engländer die UEFA Women's Champions League. Im Dezember 2015 übernahm schließlich der Australier Matt Ross, zuvor bereits als Trainer der dritten Mannschaft, der U17-Bundesliga-Juniorinnen sowie als Co-Trainer und Videoanalyst beim FFC tätig, das sportliche Ruder beim zweimaligen Triple-Gewinner.

Hochkarätige Sponsoren als Garant für zuverlässige Planungssicherheit

Unbeirrt von der kurzfristigen sportlichen Entwicklung läuft beim Vorstand und Management des 1. FFC Frankfurt die Umsetzung des langfristig angelegten Perspektiv-Konzepts. Hier ist weiterhin Manager und Investor Siegfried Dietrich in Zusammenarbeit mit vielen hochkarätigen Sponsoren, an der Spitze die Commerzbank, der Garant für zuverlässige Planungssicherheit. Beste Voraussetzungen und eine gute Basis, sich der stärker werdenden Konkurrenzsituation im deutschen und europäischen Frauenfußball auch weiterhin stellen zu können und klare Ziele zu haben.

Die Weiterentwicklung beim 1. FFC Frankfurt ist übrigens längst nicht nur im sportlichen Bereich spürbar: Auch abseits des grünen Rasens haben Vorstand und Management professionelle Strukturen geschaffen und den Verein bestmöglich aufgestellt für die Herausforderungen der Zukunft. Dies gilt nicht zuletzt für den Bereich „Social Media“, also die Nutzung digitaler Medien und Technologien. Mit einem eigenen YouTube-Kanal und über 11.000 Fans im sozialen Netzwerk Facebook erfreut sich der 1. FFC Frankfurt auch in der virtuellen Welt großer Beliebtheit. Facebook-Fans aus den USA, Japan, Südafrika und vielen weiteren Ländern zeugen vom internationalen Bekanntheitsgrad des Aushängeschilds im deutschen Frauenfußball. Nicht zuletzt die moderne FFC-Homepage (www.ffc-frankfurt.de) ist eine sehr hochwertige Visitenkarte des zweifachen Triple-Gewinners.

Deutsche Top-Spielerinnen und internationale Persönlichkeiten

Viele prominente Spielerinnen haben seit der Vereinsgründung für den erfolgreichsten deutschen Frauen-Fußballverein ihre Schuhe geschnürt, allen voran die deutsche Rekordnationalspielerin Birgit Prinz, Golden Girl Nia Künzer und die künftige Bundestrainerin Steffi Jones. Aber auch heute befinden sich in Nationalmannschafts-Kapitänin Saskia Bartusiak eine Welt- und Europameisterinnen sowie in Kathrin Hendrich und Mandy Islacker weitere deutsche Nationalspielerinnen im Team des siebenmaligen Deutschen Meisters. Internationale Persönlichkeiten wie die japanische Weltmeisterin Yuki Ogimi, die Kanadierin Sophie Schmidt, die Schweizerin Ana-Maria Crnogorcevic, die Niederländerin Jackie Groenen und die Dänin Lise Munk gehören ebenso zur Mannschaft der Spielzeit 2016/2017, die eine gute Rolle in Allianz Frauen-Bundesliga und DFB-Pokal spielen will!

Partner
  • Trikotsponsor
    Lotto Hessen
  • Trikotärmel-Partner
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  • Top-Partner
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  • Ausstattungspartner
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  • Premiumpartner
    Fraport
  • Premiumpartner
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  • Premiumpartner
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